
Der Fusswegnetzplan von Plan-les-Ouates
Das Instrument des Fusswegnetzplans ermöglicht es, die Stadtentwicklung und die Mobilität vorausschauend zu planen. Die Genfer Gemeinde Plan-les-Ouates stützt sich regelmässig auf ihren Fusswegnetzplan, um ihre Entwicklung zu steuern.
40 Jahre nach Inkrafttreten des Bundesgesetzes über Fuss- und Wanderwege (FWG) hat erst rund ein Drittel der Schweizer Gemeinden einen Fusswegnetzplan ausgearbeitet. Der Kanton Genf bildet mit 30 von 45 Gemeinden, die über einen solchen Plan verfügen, eine Ausnahme. So auch die Gemeinde Plan-les-Ouates mit 12 700 Einwohnerinnen und Einwohnern, die ihren Fusswegnetzplan bei folgenden Projekten heranzieht:
Stadtplanung (Verankerung fehlender Fusswegverbindungen in einem Quartierplan)
Mobilitätsbereich (Ergänzung von Fussgängerstreifen beim Bau eines Velowegs)
Bauvorhaben (Neubau eines Gebäudes)
Der Fusswegnetzplan ist zugleich ein Auslöser, um Fusswegverbindungen sicherer und attraktiver zu gestalten, ein Instrument zur Sicherstellung der Netzverknüpfung bei künftigen Projekten sowie eine Grundlage, um bei Bedarf private Grundstücke einzubeziehen und dadurch die Sicherheit und Attraktivität des Fussverkehrs zu verbessern.