Nicht nur ein einfacher Spielplatz

13.05.2026
5 | 2026

Der Frühling ist zurück, und mit ihm die Lust, rauszugehen und Spielplätze zu entdecken. Diese Plätze für die Kleinsten werden in Uster (ZH) zum generationenübergreifenden Treffpunkt, wo Begegnungen über das Spiel hinaus möglich werden. Denn auch wenn sie hauptsächlich für das Spielen genutzt werden, haben diese Orte viele weitere Facetten. In La Tour-de-Peilz (VD) zeichnet sich der Spielplatz beim Spielmuseum durch seine überdimensionierten Mikado-Stäbe und Spielkarten aus, eingebettet in die Kulisse des Schlosses aus dem 13. Jahrhundert. In Melide (TI) verkörpert der Spielplatz mit Piratenschiff, einer der meistbesuchten im Tessin, einen kulturellen Kompromiss zwischen Sprachregionen, familiären Erwartungen und lokalen Zwängen – bis hin zu Debatten über Lärm und Zugangsbeschränkungen.

Ab dem 1. April 2025 stellt die Revision des Umweltschutzgesetzes eine zusätzliche Herausforderung für die Spielplätze dar; es geht um die Sanierung von belasteten Böden, auf denen regelmässig Kleinkinder spielen. Die Gemeinden haben bis 2060 Zeit, um eine 60-prozentige Kofinanzierung durch den Bund in Anspruch zu nehmen. In dieser Ausgabe erläutern wir diese neuen Verpflichtungen und geben konkrete Hinweise für deren Umsetzung.

Zudem geben wir Ihnen einen Vorgeschmack auf die Diskussionen zur Einführung der e-ID, die wir im Rahmen unserer GV führen werden. Wir wünschen eine interessante Lektüre!

«Denn auch wenn sie hauptsächlich für das Spielen genutzt werden, haben Spielplätze viele weitere Facetten.»

Manon Röthlisberger, stv. Direktorin Schweizerischer Gemeindeverband

Manon Röthlisberger
Schweizerischer Gemeindeverband
stv. Direktorin 
Bild: Thomas Moor, thomasfoto.ch