
Spielplätze als Treffpunkt für alle Generationen
Wann ist ein guter Spielplatz ein guter Spielplatz? Für mich ist die Antwort klar: Ein Spielplatz ist dann attraktiv, wenn sich dort alle wohlfühlen – Kinder genauso wie Jugendliche, Eltern, Seniorinnen und Senioren oder einfach Menschen, die eine Pause vom Alltag suchen. Denn: Spielen verbindet. Ob Grosseltern mit ihren Enkeln, Kinder, die sofort miteinander ins Spiel finden, Gleichaltrige oder neue Bekanntschaften, die wie von selbst entstehen. Gemeinsam spielen ist der Motor von starken Beziehungen und engen Freundschaften, die oft ein Leben lang halten. Beziehungen, die auch dann tragen, wenn es im Leben gerade mal schwierig wird. Die Stadt Uster hat das gesellschaftliche Potenzial von Spielplätzen bereits vor Jahren erkannt.
Genau darum entstehen unsere Spielplätze auch nicht einfach am Reissbrett. Kinder und Familien werden aktiv einbezogen – ihre Wünsche, Ideen und Bedürfnisse fliessen direkt in die Planung ein.
Die städtische Kinder- und Jugendarbeit, Lehrpersonen sowie die Fachbereiche Stadtraum, Natur und Schulraumplanung arbeiten dabei eng zusammen. So entstehen Orte, die wirklich gebraucht und gerne genutzt werden.
Meine persönliche Überzeugung: Die besten Spielplätze sind längst nicht jene mit den meisten Spielgeräten. Vielmehr sind es Orte, an denen man so richtig schmutzig werden und seine Fähigkeiten mit allen Sinnen erproben kann. Gleichzeitig sollen sie so gestaltet sein, dass sich auch Kinder und Erwachsene mit Behinderungen hindernisfrei bewegen können.
Nur wenn die Spielplätze von Quartiervereinen, Freizeitorganisationen und der Schule gleichermassen bespielt werden, entstehen neue Lieblingsplätze für alle. Uster ist eben eine Stadt für alle!
