
Unterstützung zur Gestaltung von Bestattungspraktiken
Die Bestattungspraktiken verändern sich. Im Rahmen des Forschungsprogramms NRP 81 untersucht das Projekt «Funerary Lives» diese Entwicklungen und sucht nach angepassten Lösungen, insbesondere für die Gemeinden.
Angesichts ökologischer und sozialer Herausforderungen verändern sich die Bestattungspraktiken. Im Rahmen des nationalen Forschungsprogramms «Baukultur» (NRP 81) untersucht das Projekt «Funerary Lives» diese Entwicklungen und angepasste Lösungen. Unter der Leitung von Natacha Guillaumont, Professorin an der Hochschule für Landschaft, Ingenieurwesen und Architektur in Genf, bringt diese Forschung Gemeinden, Bestattungsinstitute, Verantwortliche von Friedhöfen und Krematorien sowie betroffene Bürgerinnen und Bürger zusammen.
Gemäss Natacha Guillaumont ist die wichtigste Veränderung der letzten Jahrzehnte in der Schweiz die starke Verbreitung der Kremation der Verstorbenen. Zu weiteren wichtigen Veränderungen gehört auch, dass Friedhöfe zunehmend mehr Platz für andere Religionsgemeinschaften bereitstellen. Diese Entwicklung stellt vor allem kleine Gemeinden vor Herausforderungen, da ihnen häufig spezielle Fachkenntnisse fehlen. Die Forschung will ihnen hier konkrete Unterstützung bieten.