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Aktive Filter: Kategorie: Institution Gemeinde Autor: Maude Schreyer Alle Filter entfernen
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Zwei Gemeinden, ein Fest: Sainte-Croix und Les Fourgs feiern gemeinsam

Das «Festival des Terroirs sans Frontières» findet direkt auf der Grenze zwischen den beiden Gemeinden Sainte-Croix (VD) und Les Fourgs (Frankreich) statt. Entstanden ist es vor mehr als 20 Jahren aus dem Willen der beiden Gemeinden, ihre Gemeinsamkeiten zu feiern und die Bevölkerung zusammenzubringen, wie Yvan Pahud, Vizegemeindepräsident von Sainte-Croix und Nationalrat, sagt. Heute hat sich das Fest zu einer wichtigen Plattform für regionale Produkte und Handwerkskunst entwickelt. Die Standbetreiber bleiben dabei jeweils auf ihrer Seite der Grenze, damit sie ihre Produkte nicht verzollen müssen – dies tut dem Austausch jedoch keinen Abbruch. Nach pandemiebedingten Absagen wird das Fest nun im Wechsel mit einer grenzüberschreitenden Genusswanderung organisiert, die sich als beliebte Alternative erwiesen hat. Trotz logistischer Herausforderungen bleibt das Event ein Symbol für die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen den beiden Gemeinden. «Die Gemeinden geben den Rahmen des Festivals vor, die Freiwilligen beleben das Event.» Yvan Pahud, Vizegemeindepräsident von Sainte-Croix (VD) und Nationalrat Festival des Terroirs sans Frontières | Les Fourgs | Facebook Maude Schreyer

Der Rhythmus der Gemeinden

«Es gibt Tage, Monate, endlose Jahre, in denen fast nichts passiert. Es gibt Minuten und Sekunden, die eine ganze Welt enthalten.» Der französische Schriftsteller Jean d’Ormesson dachte bestimmt nicht an die Gemeinden, als er diese Sätze schrieb. Auch wenn sich dieses Zitat auf das Leben im Allgemeinen bezieht, so findet sich auch eine Analogie zu den Gemeinden. Nicht um zu sagen, dass in den Gemeinden während Jahren nichts passiert – ganz im Gegenteil! Doch häufig geht es in den Gemeinden darum, komplexe Projekte umzusetzen, und das braucht Zeit. Während mehrerer Monate, ja mehrerer Jahre wird überlegt, studiert, vorbereitet, angepasst, infrage gestellt. Schliesslich wird den Projekten der Feinschliff gegeben, bis sie bereit sind, um eine Abstimmung zu überstehen, entweder vor dem Parlament, der Gemeindeversammlung oder an der Urne. Der Rhythmus wird schneller: Zustimmung, eventuell Opposition und Umsetzung. Dieses letzte Stadium führt je nach Fall wieder zu einer Verlangsamung, denn die Konkretisierung von Projekten braucht manchmal viel Zeit. Die Gemeinde Bullet (VD) arbeitet schon sehr lange an mehreren wichtigen Projekten, die 2024 in eine neue Phase eintreten werden. Der kommunale Nutzungsplan, das Windparkprojekt, die Verwaltung des Wassernetzes und die Zukunft der Gemeindequelle werden höchstwahrscheinlich in diesem Jahr zur Abstimmung kommen, was ihnen einen grossen Schub verleihen oder sie aber auch bremsen wird. Unsere Gemeinden haben ihren ganz eigenen Rhythmus, der uns jeden Tag daran erinnert, uns anzupassen – mit Geduld und Flexibilität. Informationen: Website der Gemeinde Bullet: https://bullet.ch/ Maude Schreyer

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