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Wie können Gemeinden thermische Netze organisieren und finanzieren?

Die konkrete Umsetzung einer Projektidee für ein thermisches Netz stellt Gemeinden vor komplexe Fragestellungen. Sie müssen sich entscheiden, ob sie selbst oder ein anderes Unternehmen das thermische Netz realisieren und betreiben soll. Dabei müssen sie abwägen, ob sie sich finanziell beteiligen und dadurch mehr Mitsprachemöglichkeiten haben möchten. Dass situationsbedingt verschiedene Lösungen möglich sein können, zeigt die Gemeinde Wohlen bei Bern. Im Gemeindegebiet sind zwei Wärmeverbunde in Betrieb. Der Wärmeverbund Uettligen besteht seit 2019. Als Energieträger werden Holzschnitzel aus lokalem Wald eingesetzt. Die Gemeinde beteiligte sich an der Gründung der Fernwärme Uettligen AG, die den Verbund erfolgreich aufbaute und betrieb. Im Jahr 2024 kam es zum Verkauf an das Energieunternehmen CKW. «Wegen einer Strategieanpassung der Hauptaktionärin und des noch bestehenden Ausbaupotenzials hat die Eigentümerschaft aktiv nach einer Käuferin gesucht», erklärt Gemeindepräsident Bänz Müller die Beweggründe. «Die Gemeinde hat mit dem Verkauf ihre Investition, die für den Aufbau des Verbunds erforderlich war, wieder zurückerhalten.» «Die Gemeinde hat mit dem Verkauf ihre Investition, die für den Aufbau des Verbunds erforderlich war, wieder zurückerhalten.» Bänz Müller, Gemeindepräsident Wohlen bei Bern Seit dem Jahr 2020 versorgt der Wärmeverbund Kappelenring mehrere Quartiere in Hinterkappelen mit Wärme aus dem Wohlensee. Die Energieversorgerin Energie 360° hat das Projekt initiiert, den Verbund realisiert und betreibt ihn bis heute als Alleineigentümerin. Das Engagement der Gemeinde war auch hier zentral. Es betraf in diesem Fall aber vor allem die Unterstützung von Energie 360° bei der Information der Bevölkerung und dem Anschluss gemeindeeigener Liegenschaften. Mitentscheidend war auch, dass die Zentrale auf gemeindeeigenem Boden gebaut wurde. Die Zusammenarbeit hat sich aus Sicht von Bänz Müller bewährt: «Aufgrund des hohen Investitionsbedarfs brauchte es bei diesem komplexen Projekt eine spezialisierte Firma, welche die Finanzierung stemmen konnte und wollte. Mit Energie 360° hatten wir die passende Partnerin an Bord.» Die Gemeinde Hergiswil (NW) hat ihren ersten Wärmeverbund bereits 2007 in Betrieb genommen. Eigentümerinnen waren die Gemeinde und das Seniorenzentrum Zwyden. Eine Standortbestimmung nach rund zehn Betriebsjahren zeigte, dass der Betrieb zunehmend anspruchsvoller wurde, auch im Hinblick auf dessen Ausbau und Modernisierung. Die Eigentümerinnen entschieden sich darum, den Verbund an eine professionelle Betreiberin zu übergeben. Damit sollte der wirtschaftliche Weiterbetrieb gewährleistet und die Gemeindeverwaltung entlastet werden. Für den Verkauf formulierte die Gemeinde klare Bedingungen: Bestehende Kundenverträge mussten vom Käufer übernommen und erfüllt werden, die Beschaffung der Holzschnitzel musste weiterhin bei der Korporation Hergiswil erfolgen, und die Käuferin musste bereit sein, einen weiteren Verbund im Dorfzentrum auf eigene Kosten und auf eigenes Risiko zu projektieren. Der Verkauf wurde an der Urne im Sommer 2020 genehmigt und im Jahr 2022 abgewickelt. Gekauft hat den Verbund das kantonale Elektrizitätswerk Nidwalden (EWN). «Die angestrebte Nutzung von Seewasser als Wärmequelle ist ein wirtschaftlicher und ökologischer Gewinn für die ganze Gemeinde.» Daniel Rogenmoser, Gemeindepräsident Hergiswil (NW) Die Gemeinde hat mit dem EWN nun eine strategische Zusammenarbeit aufgebaut und setzt sich weiterhin für den Ausbau ein. Aus der Idee eines Wärmeverbunds Dorf wurde inzwischen das Projekt Seewasser-Wärmeverbund Hergiswil. Diese Entwicklung ist im Sinn der Gemeinde, wie auch der Gemeindepräsident Daniel Rogenmoser betont: «Wir freuen uns, dass dieses zukunftsweisende Projekt nun konkret wird. Die angestrebte Nutzung von Seewasser als Wärmequelle ist ein wirtschaftlicher und ökologischer Gewinn für die ganze Gemeinde und alle, die sich hoffentlich dem Wärmeverbund anschliessen werden.» Ziel ist, ab 2028 erste Gebäude mit Wärme aus dem Vierwaldstättersee zu versorgen. Damit möglichst viele Gemeinden von solchen Erfahrungswerten profitieren können, hat EnergieSchweiz, das Programm für Energieeffizienz und erneuerbare Energien des Bundesamts für Energie, einen neuen Leitfaden zum Thema Organisation und Finanzierung thermischer Netze veröffentlicht. Dieser zeigt auf, welche Fragen zur Organisation und Finanzierung eine Gemeinde klären muss, wenn sie ein thermisches Netz von der Projektidee zur Realisierung bringen will. Er soll den Gemeinden dabei helfen, zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Entscheidungen zu treffen. Daniel Streit

Neosys AG – Nachhaltigkeitsdienstleistungen für Gemeinden seit 40 Jahren

In diesen vierzig Jahren entwickelte Neosys Kompetenzen in verschiedenen Sparten: Unsere Wurzeln liegen im Umwelt- und Energiemanagement. In den 90er Jahren kamen Arbeitssicherheit, Störfallschutz und allgemeines Risikomanagement hinzu. Aus der Beschäftigung mit Umweltmanagementsystemen heraus wuchs einerseits unsere Kompetenz in Einführung und Betrieb von Management- und Führungssystemen sowie unser sehr stark nachgefragtes Tool für die Kontrolle der Gesetzeskonformität, LexPlus. Seit fast 20 Jahren sind wir auch ein Kompetenzzentrum in sozialer Nachhaltigkeit und beschäftigen uns mit nachhaltiger Beschaffung, sozialen Sorgfaltspflichten und UN-Entwicklungszielen. Obschon wir am Anfang stark im industriell-gewerblichen Umfeld tätig waren, haben wir schon sehr bald auch Gemeinden, Ämter und andere Organisationen der öffentlichen Hand mit unseren Dienstleistungen bedient. Heute verfügen wir über Standardangebote, die auf spezifische Bedürfnisse von Gemeinden zugeschnitten sind und dort auf eine zufriedene Kundschaft treffen: Unsere diesbezügliche Kundschaft befindet sich in verschiedensten Kantonen der ganzen Schweiz. Dank unseren drei Firmenstandorten, Olten, Bern und Epalinges können wir überall eine persönliche Beratung und Betreuung sicherstellen. Wir verstehen die Gemeindebedürfnisse, da einige unserer Mitarbeitenden ausserdem auch über politische Erfahrung auf Gemeinde- und kantonaler Ebene verfügen. Unsere Mission ist die Nachhaltigkeit unserer Kunden. Unsere Nachhaltigkeits-Dienstleistungen und die dahinterliegende Philosophie wenden wir aber auch auf die eigene Firma an: Wir investieren in die Zukunft, indem wir Lernende ausbilden, unsere Mitarbeitenden weiterbilden und Praktika in naturwissenschaftlichen Bereichen anbieten. Mit unserer jährlichen Berichterstattung und einem eigenen Nachhaltigkeitsbericht bekennen wir uns zur Transparenz. Ganz nach unserem Motto: persönlich – kompetent – nachhaltig. Weitere Informationen: www.neosys.ch Neosys AG

Bereit für die Suisse Public!

Haben Sie Ihr Ticket für die Suisse Public bereits? Die Messe in Bern ist alle drei Jahre ein Highlight für Werkhofchefs und Gemeindemitarbeitende ganz allgemein. Von den neusten Kommunalfahrzeugen über Recyclinglösungen bis hin zu Hebebühnen für die Gebäudereinigung: An der Suisse Public zeigt sich ein breiter Strauss von Anbietern für die Kommunaltechnik. In der aktuellen Ausgabe der «Schweizer Gemeinde» stimmen wir uns mit einem ebenso breiten Strauss an Themen auf die Messe ein. Wir berichten vom digitalisierten Entsorgungspark in Adliswil (ZH), von einer riesigen Altlastensanierung in Solothurn, innovativer Grünflächenpflege in Montreux (VD) und der Etablierung der Plastiksammlung in Tessiner Gemeinden. Die Berichte zeigen einmal mehr, wie innovativ Schweizer Gemeinden unterwegs sind. Übrigens: Die diesjährige Generalversammlung des Schweizerischen Gemeindeverbands findet am 18. Juni ebenfalls im Rahmen der Suisse Public statt und widmet sich dem Thema E-ID. Zudem dürfen wir Bundesrat und Ex-Gemeindepräsident Albert Rösti für eine Festrede begrüssen. Nehmen Sie an der GV teil, so ist der Eintritt an die Messe inklusive. Die Einladung erhalten Sie in diesen Tagen. Wir freuen uns auf Sie! «Diese Ausgabe zeigt einmal mehr, wie innovativ Schweizer Gemeinden unterwegs sind.» Nadja Sutter, Chefredaktorin «Schweizer Gemeinde» Nadja Sutter

Die Realisierung der Stellvertretung in Gemeindeparlamenten – eine anhaltende Entwicklung

Haben Sie in Ihrem Beruf eine Stellvertretung? Na klar, werden wohl die meisten antworten, in irgendeiner Form schon. Was im Berufsalltag in vielen Tätigkeiten selbstverständlich ist, erhält im Kontext unseres politischen Systems – genauer: des Milizparlaments – gänzlich andere Bedeutungen. Mit einer parlamentarischen Stellvertretung soll es besser möglich sein, Parlamentsmandat, Beruf, Familie und weitere Verpflichtungen zu vereinbaren. Dies soll auch dazu führen, dass es weniger Rücktritte während der Legislaturperiode gibt. Zudem bietet die Lösung die Möglichkeit, «in eine legislative Tätigkeit hineinzuwachsen» – ein Argument, wie die Exekutive in ihrer Antwort auf einen entsprechenden parlamentarische Vorstoss des Churer Gemeinderats ausführte. Noch vor kurzer Zeit löste die Frage nach einer Stellvertretung jedoch regelmässig hitzige Debatten aus – mit der klaren Tendenz zur Ablehnung: Sie galt als staatspolitisches Tabu. Dennoch werden Stellvertretungen inzwischen immer häufiger umgesetzt. Will man im schweizerischen Parlamentarismus auf kommunaler Ebene einen Trend ausmachen, dann ist die Ermöglichung einer Stellvertretung einer der stärksten. Wie viele Aspekte unseres politischen Systems zeichnet sich auch die Stellvertretung durch viele unterschiedliche Ausprägungen auf den verschiedenen Ebenen aus. Diese sollen hier kurz beleuchtet werden. Zunächst kann etwas Grundsätzliches festgehalten werden: Die Kantone beantworten die Frage, ob es eine explizite kantonale Grundlage für Stellvertretungen in Gemeindeparlamenten braucht, unterschiedlich. Der Kanton Bern verneint dies beispielsweise; Gemeindeparlamente können die Stellvertretung und damit deren Begründung nach ihrem Gusto verwirklichen. Der Kanton Aargau wiederum sieht es gerade umgekehrt und hat eine gesetzliche Grundlage geschaffen: «Die Gemeindeordnung kann die Vertretung längerfristig verhinderter Mitglieder des Einwohnerrates vorsehen», so die neu eingefügte Bestimmung im Gemeindegesetz (§ 65 Abs. 6). Dies war der Startschuss für Gemeindeparlamente, eine Stellvertreterregelung zu erarbeiten. Dabei gilt: Die im kantonalen Recht genannten Vertretungsgründe – Mutterschaft, Krankheit und Unfall – dürfen nicht ausgeweitet werden. Diese Auffassung vertritt auch der Kanton Luzern, wie die regierungsrätliche Antwort auf eine Motion ausführt. Eine kommunale Umsetzung der Stellvertretung würde eine Anpassung des Gemeindegesetzes erfordern. Zudem wies die Regierung darauf hin, dass allenfalls auch die Kantonsverfassung zu ändern wäre, falls die Stimmberechtigten künftig auch die Stellvertreter zu wählen hätten. Der Kantonsrat hat die ursprüngliche Motion als Postulat erheblich erklärt , sie ist somit hängig. Apropos hängig: Auf Bundes-, Kantons- und Gemeindeebene sind einige Vorstösse in Bearbeitung, die eine Abklärung bzw. Auslegeordnung oder eine konkrete Einführung einer Stellvertretung verlangen. Der Verweis in der Luzerner Antwort auf eine mögliche Anpassung der Kantonsverfassung deutet bereits darauf hin, dass eine Stellvertretung unterschiedlich ausgestaltet werden kann. Soll ebenfalls eine Wahl durch den Souverän erfolgen (was jedoch auf Gemeindeebene bisher die Ausnahme darstellt)? Oder sollen die nichtgewählten Personen auf der entsprechenden Liste die Stellvertretung übernehmen (die übliche Variante)? Damit rückt die Frage nach der Gewichtung der Legitimität des Mandats stark ins Zentrum. Wann eine Stellvertretung greift, ist von Parlament zu Parlament verschieden: Mal reicht ein blosses Begehren für eine Stellvertretung, mal braucht es konkrete Gründe wie Mutterschaft, Krankheit oder Unfall – oder es werden darüber hinaus berufliche Verpflichtungen oder Abwesenheiten aus Gründen der Ausbildung oder Betreuung von Angehörigen anerkannt. Auch die zeitliche Hürde divergiert: Von der Einzelsitzung bis zur Mindestdauer von mehreren Monaten reicht die Palette der bestehenden Regelungen. Prognosen sind bekanntlich riskant. Beim Stellvertretersystem lässt sich jedoch mit einiger Sicherheit sagen, dass die Entwicklung weitergehen wird. Der Parlamentarismus – genauer: die Repräsentation – hat Wandlungen erfahren, die noch vor wenigen Jahren undenkbar schienen. Die nächste Abstimmung über die Einführung eines Stellvertretersystems für ein Gemeindeparlament ist am 14. Juni 2026 in der Gemeinde Worb (BE). Michael Strebel

Bauarchiv digitalisieren: Kein Budget? Kein Problem.

Der Auslöser ist meist ganz praktisch: Bauakten werden benötigt und müssen schnell verfügbar sein. Der Mehraufwand entsteht weniger durch den Bedarf an sich, sondern durch die physische Zirkulation von Papierakten: Unterlagen sind gerade in Verwendung, wurden falsch zurückgestellt oder sind nur mit Aufwand auffindbar. Und selbst wenn alles vorliegt, ist es je nach Umfang oft mühsam, die gewünschten Unterlagen innerhalb der Akten schnell zu finden. Durchsuchbare PDF Dokumente mit OCR ermöglichen die Volltextsuche und beschleunigen das Auffinden von relevanten Informationen deutlich. Damit ein digitales Bauarchiv im Alltag wirklich funktioniert, übernehmen wir auf Wunsch die komplette Aufbereitung gemäss Ihren Vorgaben: Arbeitsvorbereitung (z. B. Entklammern), Aussortieren nach Regeln, Ordnen und Neustrukturieren sowie Ablage und Detaillierung gemäss Ihren Anforderung. Die Auffindbarkeit wird je nach Zielablage über Struktur und Benennung oder, falls systembedingt sinnvoll, zusätzlich über Metadaten sichergestellt. Oft ist die Digitalisierung auch eine Chance, die Ablagelogik an heutige Anforderungen anzupassen. So einfach geht’s 1. Unterlagen zusenden: Das Bauamt sendet die benötigten Akten an uns. 2. Digitale Dateien erhalten: Wir digitalisieren gemäss vereinbarter Struktur und Qualität und stellen die Dateien dem Gesuchsteller sowie der Gemeinde oder Stadt zur Verfügung. 3. Originale zurück oder Vernichtung: Die Originale gehen wieder zurück oder werden auf Wunsch fachgerecht vernichtet und entsorgt. 4. Abrechnung: Die Rechnung geht in den meisten Fällen an den Gesuchsteller. Die Scanning Center AG digitalisiert für Gemeinden überwiegend Bauarchive und Baugesuchsdossiers inklusive Plänen, sowie ergänzende Unterlagen; wie Fotos und sonstige Beilagen. Dazu gehören auch ältere Planarten, transparente Pläne/Blaupausen. Wir verarbeiten grundsätzlich alle Formate und Grössen, bei Bedarf auch Spezialbeilagen bis hin zu Röntgenfilmen, zum Beispiel aus Schweissnahtprüfungen. Standardmässig digitalisieren wir Dokumente mit 300 dpi und Pläne mit 400 dpi, bei Bedarf angepasst an Vorlage und Verwendungszweck. Auf Wunsch liefern wir im Format PDF/A-2u für die Langzeitarchivierung, wie von Staatsarchiven empfohlen. Papierakten verlieren über die Zeit an Qualität durch Gebrauch, Alterung oder nicht optimale Lagerung und können durch Wasser, Schimmel oder andere Ereignisse beschädigt werden. Digitalisierte Unterlagen reduzieren diese Risiken deutlich und erleichtern gleichzeitig eine nachvollziehbare, konsistente Aktenführung. Falls Sie den gesamten Bestand digitalisieren möchten, planen wir die Umsetzung so, dass Budget, Anforderungen, Langzeitperspektive und die spätere Nutzung zusammenpassen. Bei längeren Projekten bleibt der Zugriff auf priorisierte Unterlagen möglichst unterbruchfrei, indem benötigte Akten bei Bedarf vorgezogen und bevorzugt verarbeitet werden. Selbstverständlich digitalisieren wir auch weitere Aktenarten wie Personaldossiers, Schülerakten und andere Verwaltungsdossiers, jeweils gemäss Ihren Vorgaben zu Datenschutz, Aufbewahrung und Zugriffsrechten. Möchten Sie mehr erfahren? Dann schreiben Sie uns: info@scanningcenter.ch Livio Macchioni

Kompakt. Robust. Nachhaltig: Piaggio Porter NP6 und NPE für moderne Kommunalbetriebe

Mit den Modellen Piaggio Porter NP6 und Piaggio Porter NPE steht eine Fahrzeugpalette zur Verfügung, die speziell für die Anforderungen moderner Werkhöfe und kommunaler Einsatzbereiche entwickelt wurde. Der Piaggio Porter NP6 ist ein kompakter, vielseitiger Leichttransporter, der durch hohe Nutzlast, robuste Bauweise und aussergewöhnliche Wendigkeit überzeugt. Mit einer Fahrzeugbreite von nur 1,64 m lässt sich der NP6 auch in engen Altstadtbereichen, auf schmalen Zufahrtsstrassen oder in Parkanlagen problemlos manövrieren – ein entscheidender Vorteil für kommunale Einsatzteams, die täglich in dicht bebauten Ortszentren oder auf begrenzten Flächen arbeiten. Gleichzeitig bietet der NP6 eine Nutzlast von bis zu 1'500 kg (je nach Ausführung) und zahlreiche Aufbauvarianten wie Pickup, Chassis oder Kippbrücke. Damit eignet sich das Fahrzeug für eine Vielzahl kommunaler Aufgaben – vom Transport von Material und Werkzeugen über Grünpflegearbeiten bis hin zu Einsätzen im Strassenunterhalt oder im Werkhofbetrieb. Ein weiterer Vorteil liegt in der wirtschaftlichen Antriebstechnologie: Der NP6 ist mit einem effizienten Euro-6-Benzinmotor erhältlich, der auch in der Bi-Fuel-Variante mit CNG-Benzin betrieben werden kann. Für Gemeinden bedeutet dies niedrigere Betriebskosten sowie reduzierte CO₂-Emissionen – ein wichtiger Beitrag zu nachhaltigen Mobilitätsstrategien im kommunalen Fuhrpark. Mit dem Piaggio Porter NPE bietet Piaggio Commercial zusätzlich eine vollständig elektrische Lösung für kommunale Aufgaben. Der kompakte Elektro-City-Truck wurde speziell für Einsätze im urbanen und periurbanen Umfeld entwickelt. Mit einer Reichweite von bis zu rund 255 km im WLTP-Stadtzyklus eignet sich der NPE ideal für tägliche Einsätze im Werkhofbetrieb, bei der Grünpflege oder bei kommunalen Servicediensten. Der elektrische Antrieb ermöglicht nicht nur einen lokal emissionsfreien Betrieb, sondern arbeitet auch besonders leise und vibrationsarm. Gerade bei Arbeiten in Wohnquartieren, Parkanlagen oder in den frühen Morgenstunden ist dies ein entscheidender Vorteil. Gleichzeitig bietet der NPE eine Nutzlast von über einer Tonne und bleibt damit ein vollwertiges Arbeitsfahrzeug für zahlreiche kommunale Anwendungen. Moderne Fahrassistenzsysteme unterstützen die Fahrer zusätzlich im Arbeitsalltag. Systeme wie automatische Notbremsung oder Spurhalteassistent erhöhen die Sicherheit im Verkehr und tragen dazu bei, Fahrerinnen und Fahrer bei ihren täglichen Einsätzen zu entlasten. Für Städte und Gemeinden eröffnen Fahrzeuge wie der NPE auch strategische Vorteile. Elektrische Nutzfahrzeuge reduzieren lokale Emissionen, unterstützen kommunale Klimaziele und ermöglichen einen nachhaltigen Betrieb von kommunalen Flotten. Gleichzeitig bleiben sie dank ihrer kompakten Bauweise flexibel einsetzbar – selbst in engen Strassen oder sensiblen Bereichen. Die Kombination aus kompakter Bauform, hoher Nutzlast und vielseitigen Aufbaumöglichkeiten macht die Modelle NP6 und NPE zu idealen Fahrzeugen für kommunale Anwendungen. Ob Materialtransport, Unterhaltsarbeiten, Entsorgungsaufgaben oder spezialisierte Aufbauten für Werkhöfe – die Fahrzeuge lassen sich flexibel an unterschiedliche Anforderungen anpassen. Mit dem Piaggio Porter NP6 und dem Piaggio Porter NPE zeigt Piaggio Commercial, wie moderne Nutzfahrzeuge für Kommunalbetriebe aussehen können: kompakt, wirtschaftlich und bereit für die Anforderungen einer nachhaltigen Infrastruktur. Weitere Informationen sind unter www.piaggio-commercial.ch verfügbar. DOCAR AG

Vier Fragen zu Meiringen, Kanton Bern

«Meiringen vereint alpinen Charakter mit kleinstädtischem Flair und schafft die Balance zwischen Tradition und Innovation.» Daniel Studer, Gemeinderatspräsident Meiringen Daniel Studer ist seit 2015 im Gemeinderat von Meiringen und seit 2023 Gemeinderatspräsident mit einem Teilzeitpensum. Der Geograf arbeitet bei einem Planungs- und Beratungsunternehmen und ist Stiftungsrat des UNESCO-Welterbe Schweizer Alpen Jungfrau-Aletsch. 2026 wurde der SP-Politiker in den Grossen Rat des Kantons Bern gewählt. Als nächste Gemeinde hat er Estavayer (FR) ausgesucht.

Waldplatz aus einheimischem Holz

Inmitten des beliebten Buchwaldes in Küttigen (AG) am Rande des Ortsteils Rombach liegt idyllisch, entlang eines Bächleins, ein regelmässig besuchter Waldplatz. Er ist ein beliebtes Ausflugsziel von Erholungssuchenden, Kindern einer Waldspielgruppe und neuerdings auch von Klientinnen und Klienten der Stiftung Seehalde, einer Einrichtung für erwachsene Menschen mit Unterstützungsbedarf. Der rund 230 Hektar grosse Buchwald hat mit den umliegenden Gemeinden Küttigen, Erlinsbach (SO) und dem nahen Aarau ein Einzugsgebiet von rund 30 000 Einwohnerinnen und Einwohnern und wird dementsprechend häufig als Naherholungsort genutzt. Der grosszügige Waldplatz ist ausgestattet mit verschiedenen, teils überdachten Tischen und Sitzmöglichkeiten, einem Brunnen, einer grossen Feuerschale, einer mobilen Toilette, zwei Aufbewahrungskisten aus Holz und einem Waldsofa. Ein holzgeschnitzter Kauz behütet den Ort mit wachen Augen. Der zuständige Forstbetrieb Jura füllt regelmässig Brennholz auf und achtet darauf, dass keine dürren Äste und sturzgefährdeten Bäume die Sicherheit der Besucherinnen und Besucher des Waldplatzes beeinträchtigen. Das Team von Revierförster Martin Blattner vom Forstbetrieb Jura hat auch den grossen Teil der Infrastruktur mit Holz aus dem eigenen Wald erstellt. «Für alle Holzbauten des Waldplatzes verwendeten wir ungefähr drei Kubik Rundholz», erläutert Martin Blattner. Den gedeckten Sitzplatz haben Lernende im Rahmen eines überbetrieblichen Kurses (üK) unter Anleitung eines Instruktors aus Holz der Douglasie erstellt. Die Tische und Bänke nebenan wurden aus Lärchenholz von Mitarbeitern des Forstbetriebs Jura und der Brunnen aus Weisstanne konstruiert. Letzterer wird von Martin Blattners Team nächstens ersetzt – mit lokalem Holz, versteht sich. Er ist schon etwas in die Jahre gekommen. Für das grosse, kreisförmige Waldsofa der Waldspielgruppe lieferte der Forstbetrieb verschiedenes Restholz aus der Umgebung. «Die Eltern der Kinder haben das Sofa dann gemeinsam mit den Verantwortlichen der Waldspielgruppe erstellt», berichtet Martin Blattner. Der Waldkauz beim Eingang des Waldsofas ist von einer Privatperson aus Küttiger Holz geschnitzt worden. Benutzt nicht die Waldspielgruppe den Waldplatz, dann halten sich seit diesem Februar mehrmals wöchentlich Menschen mit Betreuungs- und Unterstützungsbedarf der Stiftung Seehalde mit ihren Betreuerinnen und Betreuern dort auf. «Dieser Ort ermöglicht es Menschen mit herausfordernden Verhaltensweisen, Sinn-, Körper- und Naturerfahrungen zu machen, und schafft einen niederschwelligen Begegnungs- und Arbeitsraum», sagt Remo Bättig, Geschäftsführer der Stiftung Seehalde. Denn die Bewohnerinnen und Bewohner der «Seehalde» werden den Platz im Wald nicht nur zur Erholung und zum Kochen über Feuer nutzen, sondern auch, um dort einfache Arbeiten auszuführen. Dabei steht nicht die Leistung, sondern die Teilhabe und die individuelle Entwicklung im Zentrum. Der Waldplatz bietet ihnen die Möglichkeit, Teil der Gesellschaft zu sein. «Damit wir durch die zusätzliche regelmässige Nutzung keinen Mehraufwand mit dem Waldplatz haben, ist geplant, dass die Bewohnerinnen und Bewohner der ‹Seehalde› den Rastplatz in Ordnung halten. Dazu zählen einfache Arbeiten wie Abfall sammeln, die Feuerstelle pflegen, das Brennholzlager auffüllen und eventuell das Freihalten der Schächte», führt Martin Blattner aus. Der Betriebsleiter freut sich darüber, dass der Waldplatz so regelmässig genutzt wird. «Es ist uns ein grosses Anliegen, den Wald allen möglichen Interessierten näherzubringen», sagt er. Die Waldpädagogik habe in ihrem Betrieb einen hohen Stellenwert. Der Forstbetrieb Jura bietet deshalb unterschiedliche Angebote für Kindergärten, Schulen, Betriebe und sonstige Interessierte an. «Es ist uns ein grosses Anliegen, den Wald allen möglichen Interessierten näherzubringen.» Martin Blattner, Revierförster Martin Blattners Betrieb arbeitet mit verschiedenen Institutionen zusammen. Die Zusammenarbeit beim einjährigen Pilotprojekt im Buchwald mit der Stiftung Seehalde ist durch WaldFink & Buess Beratung entstanden. Die GmbH unterstützt soziale Institutionen auf dem Weg, neue Angebote für Klientinnen und Klienten zu realisieren. So konnten schon rund zwei Dutzend Waldplätze jeweils in Zusammenarbeit mit dem verantwortlichen Forstbetrieb realisiert werden. Geschäftsführer Andreas Fink spricht von einer Win-win-Situation: für den jeweiligen Forstbetrieb, die Menschen mit Unterstützungsbedarf sowie die Gesellschaft. Sarah C. Sidler

Siedlungsraum und Biodiversität neu denken: das Beispiel Ziefen

Ziefen (BL) ist ein Strasse-Bach-Zeilendorf und seit einiger Zeit im nationalen Inventar der geschützten Dorfkerne aufgeführt. Ein Betonwerk in Reigoldswil und der Pendlerverkehr eines benachbarten Pharmaunternehmens sorgen in Ziefen für viel Verkehr und Unmut. Hinzu kommt die Hochwasserproblematik im Zusammenhang mit der Hinteren Frenke, die mancherorts parallel zur Strasse durch das 1757-Seelen-Dorf verläuft. Als der Kanton 2021 sein Projekt zur Sanierung der Hauptstrasse ankündigte, nutzte dies die Gemeinde als Anlass, das Vorhaben grösser zu denken – zugunsten des Hochwasserschutzes sowie einer Zentrumsgestaltung mit sicheren Fussgängerwegen. Pascal Gysin, Landschaftsarchitekt und Inhaber der pg landschaften GmbH in Sissach (BL), wurde von der Gemeinde Ziefen mit der Co-Projektbegleitung wie auch mit einem Gestaltungsmandat für das Ortsbild beauftragt. An der Bafu-Fachtagung stellte der Planer das Projekt näher vor. «Das Strassenbauprojekt war die Initialzündung für weitere Vorhaben, die einen wesentlichen Einfluss auf das Zentrum von Ziefen haben werden. Wir nutzten diese Chance, um beim Kanton auf die Bedürfnisse der Gemeinde aufmerksam zu machen», erklärte Pascal Gysin. Neben dem Strassenbauprojekt und dem Hochwasserschutz ergab sich die Option eines Wohnbauprojekts für mehrere Generationen auf dem gemeindeeigenen Grundstück beim Werkhof, ebenfalls in der Dorfmitte gelegen. «Für die Gemeinde stand fest, dass die Dorfmitte neu gedacht werden muss», betonte Pascal Gysin. Eine Unterschriftenaktion, die mehr Verkehrssicherheit sowie einen besseren Hochwasserschutz forderte, bekräftigte diesen Ansatz. Drei Architekturbüros wurden daraufhin mit der Ausarbeitung eines Gestaltungs- und Planungskonzepts für das Zentrum von Ziefen beauftragt. Somit entwickelte sich die geplante Sanierung der Hauptstrasse laut Pascal Gysin zu einem integralen Projekt für eine neue Zentrumsgestaltung. Das selbstbewusste und fordernde Auftreten bis auf Regierungsratsebene habe sich gelohnt. Der Kanton erkannte offenbar die Notwendigkeit eines integralen Vorgehens. Für das weitere Vorgehen sassen alle beteiligten Stakeholder an einem Tisch: das kantonale Tiefbau- und Raumplanungsamt, der Heimatschutz und die Gemeinde. «Eine Gesprächs- und Planungskultur auf Augenhöhe war für uns der Schlüssel zum Erfolg», stellte Pascal Gysin rückblickend fest. «Eine Gesprächs- und Planungskultur auf Augenhöhe war für uns der Schlüssel zum Erfolg.» Pascal Gysin, Landschaftsarchitekt Der vier Jahre dauernde Diskussions- und Planungsprozess brachte eine Lösung hervor, bei der jede Fläche neu verhandelt wurde. So wird die Hauptstrasse nicht durchgehend verbreitert, sondern nur dort, wo es für das Ortsbild sinnvoll ist. Auf die Verlegung der Bushaltestelle im Dorfzentrum wird aufgrund des Widerstandes aus der Bevölkerung verzichtet. Die dafür aus Sicherheitsgründen zusätzlich gewünschten Fussgängerstreifen lassen sich nicht realisieren. Um die Hochwasserproblematik zu entschärfen und den Bachlauf als neue Grünzone in die Ortsbildgestaltung zu integrieren, soll der Bach an verschiedenen Orten verbreitert und renaturiert werden; ausserdem sollen die zahlreichen Brücken hochwassertauglich gemacht werden. «Dank dieses integralen Vorgehens wird Ziefen einen neuen Ort der Begegnung in der Ortsmitte erhalten», ergänzte Pascal Gysin. Aktuell sei das Vorprojekt für das Strassenbauvorhaben in Vorbereitung. Das Büro des Landschaftsarchitekten beschäftigt sich derzeit mit der Hochwasserproblematik von Ziefen. «Alleine, ohne den Einbezug aller Beteiligten, hätten wir dieses Ziel nicht erreicht», ist Pascal Gysin überzeugt. «Eine gute Zusammenarbeit ist selten der schnellste Weg, aber meist der nachhaltigste», sagte Carlo Scapozza, Vizedirektor Bafu, an der Tagung, bei der das Beispiel von Ziefen vorgestellt wurde. In seiner Begrüssungsrede plädierte er bei allen Projekten für einen integralen Ansatz zugunsten der Biodiversität. Wie eine Strategie für eine zukunftsfähige Stadt, die sich bis 2035 das Ziel netto null gesetzt hat, mit über 120 Beteiligten umgesetzt wird, erläuterte Christine Bai, Leiterin Grundlagen und Strategie im Tiefbauamt Zürich, in ihrem Referat. Michael Bont, Ingenieur der Grunder AG in Basel, forderte einen frühzeitigen Einbezug der Biodiversität in die Projektplanung. Weitere Informationen: www.ziefen.ch www.bafu.admin.ch/de/tagung-natur-landschaft-2026 Fabrice Müller

Ein Dashboard hilft Gemeinden, ihre Energiepolitik gezielt zu steuern

Warum Gemeinden ein Monitoring brauchen? Viele Gemeinden stehen vor der gleichen Herausforderung: Sie wollen ihre Fortschritte in der Energie- und Klimapolitik sichtbar machen, verfügen aber über zahlreiche Datenquellen, die aufwendig zu pflegen und nur schwer vergleichbar sind. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Transparenz, Berichterstattung und strategische Steuerung. Eine Plattform für Energie und Klima : Mit dem Netto-Null-Dashboard stellt Energiestadt seinen Mitgliedsgemeinden ein Instrument zur Verfügung, das diese Aufgaben gezielt unterstützt. Es bündelt relevante Energie- und Klimadaten an einem Ort, bereitet sie verständlich auf und macht Entwicklungen über die Zeit sichtbar. Gemeinden sehen auf einen Blick, wo sie stehen, können Fortschritte belegen und gezielt Massnahmen priorisieren. Daten statt Datensuche : Für die Praxis bedeutet das eine deutliche Entlastung: Daten müssen nicht mehr aus verschiedenen Quellen zusammengesucht und aufbereitet werden. Stattdessen stehen zentrale Kennzahlen und Indikatoren direkt zur Verfügung – abgestimmt auf die Bedürfnisse von Gemeinden. Gleichzeitig ermöglicht das Dashboard den Vergleich mit ähnlichen Gemeinden, mit kantonalen Durchschnittswerten oder mit nationalen Zielpfaden wie den Energieperspektiven 2050+. Einfach kommunizieren : Ein weiterer Vorteil liegt in der einfachen Kommunikation. Gemeinden können zentrale Kennzahlen direkt in ihre eigene Website integrieren und so ihre Fortschritte transparent gegenüber Politik und Bevölkerung darstellen. Neue Web-Widgets ermöglichen es, ausgewählte Daten und Grafiken ohne grossen Aufwand einzubinden und individuell aufzubereiten. Gute Erfahrungen aus der Praxis – Stadt Baden : Auch in der Anwendung überzeugt die Lösung bei Gemeinden. Als cloudbasierte Plattform erlaubt das Dashboard die Zusammenarbeit mehrerer Nutzerinnen und Nutzer innerhalb einer Gemeinde. Neben Indikatoren können neu auch Massnahmen – etwa aus Klimaschutz-Aktionsplänen – abgebildet werden. So entsteht ein integriertes Monitoring, das sowohl für die interne Steuerung als auch für die externe Kommunikation genutzt werden kann. Ein Beispiel aus der Praxis liefert die Stadt Baden (AG). Dort wird das Dashboard eingesetzt, um die eigene Klimabilanz systematisch zu erfassen und weiterzuentwickeln. «Das Dashboard ermöglicht es uns, unsere Fortschritte mit verständlichen Kennzahlen zu dokumentieren und gezielt weiterzuentwickeln», sagt Christian Vogler von der Stadt Baden. Künftig sollen zentrale Indikatoren auch in die Website der Stadt integriert werden, um die Entwicklung transparent aufzuzeigen. Eine verlässliche Datengrundlage : Die Datengrundlage der vorbefüllten Indikatoren des Dashboards basiert auf öffentlich verfügbaren Quellen, die zentral zusammengeführt, geprüft und regelmässig anhand nachvollziehbarere Berechnungsmethoden aktualisiert werden. Dadurch entsteht eine verlässliche Basis, die Gemeinden Zeit spart und gleichzeitig die Qualität der Entscheidungsgrundlagen erhöht. Vom Monitoring zur Datenplattform : Gleichzeitig entwickelt sich das Energiestadt-Dashboard kontinuierlich weiter. Neben Gemeinden nutzen bereits erste Kantone und Regionen die Plattform, und auch Energieversorger zeigen Interesse, ihre Daten einzubinden. Damit entsteht schrittweise eine gemeinsame Datenbasis, die verschiedene Akteure verbindet und eine koordinierte Energie- und Klimapolitik unterstützt. Langfristig geht das Dashboard damit über ein reines Monitoring-Tool hinaus. Es entwickelt sich zu einer zentralen Plattform, die Daten bündelt, vergleichbar macht und für unterschiedliche Anwendungen nutzbar macht – von der strategischen Planung bis zur öffentlichen Kommunikation. So wird das Energiestadt-Dashboard zu mehr als einer Visualisierung: Es wird zu einem Instrument, das Gemeinden dabei unterstützt, ihre Energie- und Klimapolitik fundiert, transparent und zukunftsgerichtet zu gestalten. Weitere Informationen: https://www.energiestadt.ch/de/ueber-energiestadt/netto-null-dashboard-14295.html Valentin Pfäffli

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