Ein Meilenstein für Gesundheit und Sicherheit in Schweizer Gemeinden
Der Verein Arbeitssicherheit Schweiz wurde 1999 mit dem Zweck gegründet, eine Branchenlösung mit modularem Aufbau für öffentliche und private Organisationen gemäss der EKAS-Richtlinie 6508 zu erarbeiten und weiterzuentwickeln. Heute, 25 Jahre später, zählt der Verein über 2500 Mitglieder in der gesamten Schweiz, und nebst der öffentlichen Hand stellt der Verein auch eine Branchenlösung für Veterinäre und Hausarztpraxen zur Verfügung. Die Gemeinde Biberist (SO) ist seit vielen Jahren Mitglied des Vereins Arbeitssicherheit Schweiz – quasi ein Mitglied der ersten Stunde. Sie hat in dieser Zeit von diversen Dienstleistungen und Angeboten des Vereins profitiert. Im Interview erzählt Verwaltungsleiter Urban Müller Freiburghaus, wie er die Zusammenarbeit erlebt und was er an der Mitgliedschaft besonders schätzt. Urban Müller Freiburghaus: Die Einwohnergemeinde Biberist legt grossen Wert darauf, ein sicheres Arbeitsumfeld für ihre Mitarbeitenden zu gewährleisten und gesetzeskonform zu agieren. Allerdings fehlt es unseren Kadern und Fachkräften an dem notwendigen Know-how, um die vielfältigen gesetzlichen Anforderungen zur Arbeitssicherheit zu erfüllen. Zudem sind unsere Ressourcen begrenzt, sodass wir keine eigene Projektleitung stellen können. Eine solche Projektleitung ist jedoch essenziell, da sie als treibende Kraft fungiert und sicherstellt, dass die Massnahmen kontinuierlich und praktikabel umgesetzt werden. Bei Arbeitssicherheit Schweiz haben wir die ideale Lösung gefunden: fundiertes Fachwissen und die Möglichkeit, auf Mandatsbasis ein Coaching zu beauftragen, das uns beim Aufbau und bei der Pflege der Sicherheitsstrukturen unterstützt. Die Fachkompetenz, die konstruktive Herangehensweise der Betreuungspersonen und ebenso die mittels der App Previtar zur Verfügung gestellte Unterstützung. Deren Cockpit und Hilfefunktionen sind sehr hilfreich – insbesondere die hinterlegten rechtlichen Grundlagen. Gerade in sensiblen Bereichen, wo gefährliche Geräte oder giftige und schädliche Stoffe eingesetzt werden, ist das Bewusstsein für Sicherheit deutlich gestiegen. Dank der wertvollen Unterstützung des Vereins können wir die notwendigen Ressourcen für die Umsetzung der gesetzlich vorgeschriebenen Massnahmen und Vorgaben wesentlich einfacher beim Gemeinderat und in der Gemeindeversammlung einfordern. Die Sicherheitsorganisation wird von Funktionsträgern wie dem Verwaltungsleiter, der Gesamtschulleiterin, den Hauswarten und dem Leiter des Werkhofs im «Nebenamt» betrieben. Angesichts ihrer vollen Arbeitstage fehlt jedoch die Zeit, um Massnahmen zu evaluieren und deren Umsetzung voranzutreiben. Ideal wäre es, eine eigene minimale Sicherheits- und Qualitätssicherungsorganisation zu etablieren, wie sie in vielen Unternehmen bereits existiert und von spezialisierten Mitarbeitenden getragen wird. Diesen Schritt kann ich nur empfehlen! Die Fachkompetenz und die Unterstützung sind exemplarisch und sonst wohl auf dem Markt nicht mehr in annähernd gleicher Qualität vorhanden – schon gar nicht zu diesem Preis. Erst einmal möchte ich mich im Namen der Belegschaft für das unermüdliche Investment in unsere Sicherheit bedanken! Dann wünschen wir dem Verein noch viele weitere, ergänzende Jubiläen und dass Arbeitssicherheit künftig schon aus Vernunft und nicht aus Zwang zu einer Selbstverständlichkeit wird. Das würde dem Verein und dessen Mitgliedern die Arbeit sicher vereinfachen. Haben Sie Interesse an einer Mitgliedschaft beim Verein Arbeitssicherheit Schweiz? Dann melden Sie sich bei uns: info@arbeitssicherheitschweiz.ch oder per Telefon: +41 44 380 71 91 Melanie Hilpertshauser