
Digitale Souveränität: Warum Schweizer Gemeindedaten in die Schweiz gehören
Die digitale Transformation verändert auch die Arbeit in Gemeinden: Prozesse werden digitalisiert, Daten zentralisiert und Services in die Cloud verlagert. Das bringt Effizienz und Flexibilität – aber auch neue Risiken. Denn wer sensible Bürgerdaten ausserhalb der Schweiz speichert, gibt einen Teil seiner digitalen Souveränität ab.
Schweizer Gemeindedaten gehören in eine Schweizer Cloud
Besonders heikel wird es, wenn sensible Bürgerdaten in Rechtsräumen liegen, in denen Behörden weitreichende Zugriffsrechte besitzen. In Ländern wie den USA erlaubt der Cloud Act den dortigen Behörden den Zugriff auf Daten – selbst dann, wenn diese physisch in Europa liegen, aber von einem US-Unternehmen betrieben werden. Für Gemeinden bedeutet das: Absolute Vertraulichkeit kann nicht garantiert werden, unabhängig von Zertifizierungen oder technischen Schutzmassnahmen.
Das Problem: Viele Gemeinden nutzen heute Dienste grosser US-Anbieter wie Google, Amazon oder Microsoft – sei es für E-Mail, Kollaboration oder Datenablage. Damit besteht die Gefahr, dass Bürgerdaten ohne Wissen der Gemeinde von ausländischen Behörden eingesehen werden können. Ähnliche Risiken bestehen auch in anderen Staaten mit weniger strengen Datenschutzstandards als in der Schweiz oder der EU.
Gemeinden verwalten besonders sensible Informationen: Einwohnerregister, Steuerdaten, Sozialhilfedossiers, Baugesuche oder Gesundheitsinformationen. Ein unkontrollierter Zugriff auf solche Daten kann nicht nur das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger erschüttern, sondern auch rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.
Digitale Souveränität als Pflicht für Gemeinden
Digitale Souveränität bedeutet, jederzeit Kontrolle über Daten, Zugriffe, Infrastruktur und Compliance zu behalten. Für Gemeinden ist das nicht nur ein IT-Thema, sondern eine Frage der Glaubwürdigkeit und des Datenschutzes. Wer weiss, wo die Daten liegen, wer darauf zugreifen kann und nach welchen Gesetzen sie geschützt sind, minimiert Risiken und erfüllt die gesetzlichen Anforderungen.
Deshalb wächst der Bedarf an lokal betriebenen Cloud-Lösungen, die vollständig der Schweizer Gesetzgebung unterliegen. Solche Lösungen ermöglichen es Gemeinden, Abhängigkeiten von internationalen Konzernen zu reduzieren, Compliance-Vorgaben einfacher einzuhalten und die digitale Infrastruktur nachhaltig zu schützen.
LAKE Trusted Cloud: Schweizer Cloud für höchste Datensouveränität
Mit der LAKE Trusted Cloud bietet LAKE Solutions eine Cloud-Architektur, die konsequent auf digitale Souveränität ausgerichtet ist. Sämtliche Daten werden ausschliesslich in der Schweiz gespeichert – in drei eigenen, isolierten Cages in hochprofessionellen Datacentern von Digital Realty (Glattbrugg) und Green (Lupfig, Schlieren).
Ein zentrales Element ist die strenge Zutritts- und Zugriffskontrolle: Nur speziell berechtigte Mitarbeitende erhalten Zugang zur LAKE Trusted Cloud Umgebung. Für höchste Verfügbarkeit ist die gesamte Infrastruktur mehrfach redundant aufgebaut. So bleiben Services selbst im Falle eines Standortausfalls voll funktionsfähig. Zusätzlich führt LAKE jährlich Sicherheitsaudits durch unabhängige externe IT-Sicherheitsfirmen durch.
Damit bietet die LAKE Trusted Cloud eine sichere, vollständig in der Schweiz betriebene Alternative für Gemeinden, die ihre digitalen Werte schützen und die Kontrolle über ihre Daten behalten wollen.
Was Gemeinden jetzt tun sollten
Cloud-Nutzung prüfen: Analysieren Sie, welche Cloud-Dienste aktuell im Einsatz sind und ob diese den Schweizer Datenschutzvorgaben entsprechen.
Risiken bewerten: Identifizieren Sie Daten, die besonders sensibel sind, und prüfen Sie, ob diese in internationalen Clouds gespeichert werden.
Strategie anpassen: Setzen Sie auf Lösungen, die vollständig in der Schweiz betrieben werden und rechtlich uneingeschränkt der Schweizer Gesetzgebung unterliegen.
