Künstliche Intelligenz: viele Chancen, grosse Risiken

11.02.2026
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Künstliche Intelligenz (KI) kann mittlerweile viel: Sie hat zum Beispiel die Titelseite dieser Ausgabe gestaltet. Sie könnte bestimmt auch innerhalb weniger Sekunden dieses Editorial schreiben. Hinter dem Text, den Sie gerade lesen, steckt allerdings ein Mensch. Denn die KI kann zwar schön formulieren, mit der Praxisnähe und der Wahrheit hat sie es allerdings nicht so – genau das ist der «Schweizer Gemeinde» aber wichtig.

Und schon sind wir mittendrin im Thema. KI bietet viele Chancen für Gemeindeverwaltungen, und nicht wenige nutzen die neue Technologie bereits sinnvoll. Gemeinden haben aber auch eine grosse Sorgfaltspflicht. Sie sind für den Schutz der Daten der Einwohnerinnen und Einwohner verantwortlich und müssen sicherstellen, dass sie nicht an die Öffentlichkeit gelangen. Mit dem unbedarften Einsatz eines KI-Tools ist das aber schnell passiert.

Deshalb rät ein KI-Experte in dieser Ausgabe: Alle Gemeinden sollten sich mit KI beschäftigen und festlegen, wie die Mitarbeitenden die Technologie brauchen sollen. Zollikofen (BE) hat das bereits getan. Weshalb Richtlinien allein aber nicht reichen, lesen Sie in dieser Ausgabe.

«Gemeinden sind für den Schutz der Daten der Einwohnerinnen und Einwohner verantwortlich und müssen sicherstellen, dass sie nicht an die Öffentlichkeit gelangen.»

Nadja Sutter, Chefredaktorin «Schweizer Gemeinde»

Nadja Sutter
«Schweizer Gemeinde»
Chefredaktorin
Bild: KI