Von New York zu Ihrer Gemeinde

17.08.2021
7/8 l 2021
  • Editorial

Die letzten Wochen waren geprägt von gegensätzlichen Ereignissen: die Ablehnung des CO2-Gesetzes, Schlammlawinen und golfballgrosse Hagelkörner, die den Verkehr und Transport zum Erliegen brachten und grosse Sachschäden verursachten. Auch in der Schweiz wurden Geschäfte, Lokale und Veranstaltungen schrittweise wieder geöffnet. Aber die sozialen und wirtschaftlichen Folgen der Gesundheitskrise waren zu spüren. Das sind zwar getrennte Ereignisse, aber sie sind eng miteinander verbunden, weil sie über die drei Säulen der Nachhaltigkeit verbunden sind: Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft. Ein abstraktes Konzept, aber eines, das auf politischer Ebene auf dem Vormarsch ist. In den vergangenen Wochen hat der Bundesrat zudem die Strategie Nachhaltige Entwicklung 2030 formuliert.

Während also die Bundesebene einen Aktionsplan verabschiedet, indem sie die Ziele der UNO für eine nachhaltige Entwicklung (New York 2015) auf die nationale Ebene überträgt, und fast alle Kantone eine mehr oder weniger aktive Dienststelle für Nachhaltigkeitsfragen haben, organisieren sich die Gemeinden kollektiv und stellen ambitionierte lokale Programme auf. Allerdings ist das Thema Nachhaltigkeit mitunter schwierig anzugehen, da es von Natur aus bereichsübergreifend ist und sich kaum mit einer in Silos arbeitenden Verwaltung vereinbaren lässt. Aber die Mühe lohnt sich, denn so können Programme umgesetzt werden, die positive Auswirkungen auf Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft haben. Und das ist der Mehrwert nachhaltiger Entwicklung. Wo also anfangen, warum und mit welchen Mitteln: Genau solche Wege stellen wir Ihnen in dieser Sommerausgabe vor.

Manon Röthlisberger
Projektleiterin SGV