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Er sorgt für mehr Biodiversität in Urdorf

Kilian Henggeler ist fasziniert vom Thema Biodiversität. Deshalb entschied sich der gestandene Gärtnermeister als einer der Ersten im Frühling 2022, den Lehrgang «Fachperson Biodiversität» am Bildungszentrum Gärtner JardinSuisse Zürich (BZG) in Angriff zu nehmen. «Eigentlich wollte ich zunächst nur einen Nachweis dafür, dass ich naturnahe Pflege bereits kann», gibt er augenzwinkernd zu. Schnell merkte er dann aber, dass der Lehrgang auch ihm neue Inputs, vertieftes Wissen und spannende Bezüge zur Praxis vermittelt und ihm vor allem Zugang zu einem grossen Netzwerk von Fachleuten im Bereich Biodiversität verschafft. Und das, obwohl sein «Rucksack» tatsächlich schon gut gefüllt ist: Nach seiner Ausbildung war er zunächst einige Jahre in ganz unterschiedlichen Bereichen des Garten- und Landschaftsbaus unterwegs und bildete auch Lernende aus. Anschliessend kam er als Vorarbeiter des Werkhofs Unterägeri (ZG) erstmals mit dem Gemeindewesen und dessen Anforderungen an Unterhalt und Pflege in Kontakt. Schon da war er begeistert von der Bandbreite der Aufgaben und der Möglichkeit, Entwicklungen von Grünflächen aktiv zu beeinflussen und zu beobachten. Nachdem er die letzten Jahre für Grün Stadt Zürich – aus seiner Sicht führend in der Natur- und Grünflächenförderung – tätig gewesen war, startete er am 1. April 2023 als Leiter Grün- und Gewässerpflege bei der Gemeinde Urdorf (ZH). Hier kann er sein Credo leben: «Mit der Natur zusammenarbeiten, sie beobachten, auf sie hören und dadurch auch die Artenvielfalt fördern.» Genau das ist ein Aspekt in der Ausbildung zur Fachperson Biodiversität. Die Teilnehmenden nehmen in einer Projektarbeit eine Fläche auf und analysieren diese, erarbeiten Verbesserungsvorschläge im Sinne der Biodiversität und entwickeln ein entsprechendes Monitoring. Hier wird – wie bei allen Modulen der Ausbildung – hoher Wert auf den Praxisbezug gelegt. Zur umfassenden Weiterbildung gehören neben den Pflichtmodulen im Bereich Pflanzen- und Bodenpflege sowie im Unterhalt naturnaher Lebensräume im Siedlungsraum frei wählbare Vertiefungsmodule. Kilian Henggeler hat sich für die Kombination Obstbaumschnitt und Baumkontrolle entschieden. «Bäume richtig beurteilen zu können, hilft mir bei meiner Arbeit in Urdorf sehr», freut er sich. Stark profitiert habe er auch vom Vernetzungsmodul «GreenPowerDays». Dabei beschäftigt man sich an zwei Tagen explizit mit dem Flächenmonitoring, zwei weitere beinhalten ein intensives Kommunikations- und Persönlichkeitstraining mit dem bekannten Verhaltenstrainer Dr. Cristian Moro. Jeweils am Netzwerktag im November dürfen die Teilnehmenden ihre Projektarbeit vor zahlreichen Vertreterinnen und Vertretern von Unternehmen, Gemeinden und Städten, aus der Bildung sowie von Verbänden und Vereinen präsentieren. So erhalten sie nicht nur ein fachliches Feedback, sondern kommen in Kontakt mit dem umfassenden Netzwerk des Bildungszentrums Gärtner JardinSuisse Zürich. Dessen Geschäftsführer Erich Affentranger ist sich sicher, mit diesem Lehrgang ins Schwarze getroffen zu haben: «Die grüne Branche hat die Kompetenz für die Natur und die Biodiversität, wir müssen kontinuierlich daran arbeiten, dass wir auch so wahrgenommen werden.» Daher plant man im BZG bereits Massnahmen, mit denen die Ausbildung noch mehr Gewicht und Anerkennung erhält und die Fachpersonen kontinuierlich unterstützt und repräsentiert werden. Dass dies der richtige Ansatz ist, zeigt auch die Aussage von Martina Ott, Abteilungsleiterin Werke der Gemeinde Urdorf: «Wenn jemand so wie Kilian Henggeler eine fundierte Ausbildung im Bereich Biodiversität nachweisen kann, passt er hervorragend zu uns und unseren Zielen.» Denn die Gemeinde Urdorf bekennt sich klar zur Biodiversität. Deren Wichtigkeit wurde im Jahr 2018 mit der Gründung einer eigenen Umweltabteilung Rechnung getragen. Auch im Leitbild 2030 des rund 10 000 Einwohnerinnen und Einwohner zählenden Dorfes ist das Thema sehr präsent. «Ich will anpacken und gestalten, nicht nur predigen.» Kilian Henggeler, Leiter der Grün- und Gewässerpflege Urdorf (ZH) Macht man sich auf den Weg durch das in die Region Limmattal eingebettete Dorf, trifft man auf eine Reihe umgesetzter Projekte. So wurde im Zeitraum von 2017 bis 2019 ein knapp ein Kilometer langer Teilabschnitt des Schäflibaches renaturiert und damit aus einem unbelebten, geraden Kanal ein lebendiger Bach gestaltet, an dem sich heimische Flora und Fauna wohlfühlen. Gleichzeitig ist mit dem begleitenden Flussweg ein Naherholungsgebiet entstanden. Aktuell wird in einer zweiten Etappe der Bachlauf mitten im Dorf im Rahmen des Hochwasserschutzes revitalisiert. Ein weiteres Beispiel ist der Bollweiher am südlichen Ende von Urdorf. War dieser vor drei Jahren noch komplett verlandet, ist er nun ein wertvoller Lebensraum für diverse Tier- und Pflanzenarten. Kilian Henggeler will diesen Zustand mit gemässigten Pflegemassnahmen erhalten. Ausserdem werden im Dorf fortlaufend Wechselflorrabatten durch Wildblumen-, Stauden- oder Wiesenrabatten ersetzt. Kilian Henggeler beobachtet auch hier ganz genau und wendet das im Lehrgang erworbene Wissen an. So plant er Aufwertung und Bepflanzung häufig mithilfe einer «Zielart». Er erklärt dies an einem Beispiel: «In der Nähe des Bahnhofs gibt es einen kleinen Platz, diesen wollen wir aufwerten. Meine Zielart ist die Blaue Holzbiene, ich möchte dieser Wildbiene hier einen Lebensraum schaffen. Dementsprechend schlage ich die Bepflanzung vor.» Die konstruktive Zusammenarbeit mit den Abteilungen schätzt er sehr, ebenso sehr, dass er sowohl planen als auch umsetzen darf. «Ich will anpacken und gestalten, nicht nur predigen», sagt er. Und das glaubt man ihm aufs Wort. Auch wenn ein bisschen Predigen wohl auch zu seinem Alltag gehört, denn es ist ihm eine Herzensangelegenheit, dass alle Mitarbeitenden einen guten Draht zur Artenvielfalt finden. Petra Hausch

Neue Kalkulationshilfen von SGV und Grüner Branche

Die Kalkulationshilfe 2023 für Gärtnerarbeiten wird bereits ab Ende Dezember an Unternehmen und Gemeinden ausgeliefert. Die Zusammenarbeit des Schweizerischen Gemeindeverbandes (SGV) mit dem Gärtnermeisterverband des Kantons Zürich (GVKZ) für dieses Produkt leistet einen wettbewerbsfördernden Beitrag. Die Kalkulationshilfen unterstützen mit ihren Angaben Effizienz, Angebotstransparenz und Planungssicherheit. GVKZ und SGV stellen seit mehr als sechs Jahren mit den Kalkulationshilfen den Mitgliedern von JardinSuisse (Unternehmerverband Gärtner Schweiz), den Gemeinden sowie der gesamten Grünen Branche das praxistaugliche Hilfsmittel Kalkulationshilfen für Gärtnerarbeiten in Regie zur Verfügung. Die Kalkulationshilfen beruhen auf jährlich erhobenen empirischen Durchschnittswerten und sind somit kalkulatorisch herleitbar. Ausserdem werden sie von einem unabhängigen Auditor überprüft. Der Erfolg der Zusammenarbeit beruht auf dem konstruktiven, kontinuierlichen Dialog beider Partner, die beide für fairen Wettbewerb und Transparenz einstehen. Viele Gemeinden und die Unternehmen der Grünen Branche profitieren von diesem Hilfsmittel. Die Kalkulationshilfen bieten Unterstützung für Planung und Budgetierung, wirken wettbewerbsintensivierend, können den administrativen Aufwand mindern und für mehr Planungssicherheit sorgen. «Für die Gemeinden bieten die Kalkulationshilfen einen wichtigen Mehrwert, weil sie einen marktgerechten Preisrahmen abbilden und vor allem zur Qualitätssicherung beitragen», sagt Christoph Niederberger, Direktor des Schweizerischen Gemeindeverbands. «Wir freuen uns, dieses Hilfsmittel den Gemeinden erneut zur Verfügung stellen zu können.» Informationen: Bezogen werden können die Kalkulationshilfen für Gärtnerarbeiten in Regie beim Gärtnermeisterverband des Kantons Zürich, Hörnlistrasse 77, 8330 Pfäffikon. www.gaertn ermeister.org unter «Kalkulationshilfen» Petra Hausch

Lebensraum und Artenvielfalt: Bildung steht im Vordergrund

Es herrscht reges Treiben auf dem Pausenplatz – und das obwohl die Pause längst vorbei ist. Einige Jugendliche fassen kräftig mit an bei den Vorbereitungsarbeiten für ein beispielhaftes Projekt: Aus einem seit 40 Jahren bestehenden, aber wenig genutzten, eingezäunten Areal soll ein Outdoor-Lernort werden, der auch zum Erholen und Kommunizieren genutzt werden kann. Rund 1000 Quadratmeter Fläche werden neu gestaltet und sind dann für den Lebensraum eine echte Bereicherung und für die Jugendlichen ein optimaler Platz zum Lernen und zum Sein. Ein vorbildliches Projekt der Oberstufenschule Embrach, findet auch Monika Sollberger, in der Schulpflege zuständig für das Ressort Liegenschaften: «Die Umgestaltung wird eine echte Bereicherung für unser Schulareal sein.» Spannend ist das Projekt aber auch für die Grüne Branche. Denn es ist ja genau die Generation Y, die sich für Natur, Lebensraum und Biodiversität interessiert und starkmacht. Dennoch hat die Branche Mühe, Berufsnachwuchs zu finden. So nützt das Projekt auch in diese Richtung: Jugendliche erleben bei der Mitarbeit im Projekt den Beruf des Gärtners/der Gärtnerin hautnah und lernen, wie spannend und zukunftsträchtig dieses Arbeitsfeld ist. Rede und Antwort steht ihnen dabei Nicolas Duttweiler, ein talentierter Nachwuchsgärtner, der sich gerne für die Natur engagiert. Er kann sich auch durchaus vorstellen, zeitnah den Lehrgang zu absolvieren, den das Bildungszentrum Gärtner JardinSuisse Zürich (BZG) neu anbietet: «Fachperson Biodiversität». Erich Affentranger, Geschäftsführer im BZG, ist der Ansicht: «Wenn wir nicht jetzt handeln, werden wir von anderen Verbänden und Organisationen überholt, die das Thema Biodiversität besetzen. Aber mal ehrlich – wer, wenn nicht die Grüne Branche, sollte erster Ansprechpartner für die Themen Lebensraum und Artenvielfalt sein?» Heinz Meier, Inhaber jenes Gartenbauunternehmens, das das Projekt in Embrach umsetzt, findet: «Es ist wichtig, junge Menschen zu fördern und sie für wichtige, zukunftsträchtige Themen zu sensibilisieren. In diesem Sinne bin ich stolz auf Nicolas – er hat schon die Lehre bei uns gemacht und entwickelt sich rasant.» Klimawandel, Umweltkatastrophen, Pandemien – die Erde scheint die Menschheit aufrütteln und auf die Not der Natur aufmerksam machen zu wollen. Es gilt, sich darauf zu besinnen, was wichtige Werte sind, und dazu gehören Gesundheit und ein vitaler Lebensraum. Lebensraumpflege und Artenvielfalt werden häufig noch als rein ethisches Gut angesehen, doch der wirtschaftliche Wert ist nicht unerheblich. Eine systematische Erfassung von Ökosystemleistungen gewährleistet, dass Lebensräume zuverlässig ökonomisch bewertet werden können. Ein spannendes Lernfeld für Schülerinnen und Schüler und ein wichtiger Beitrag zur Sensibilisierung der Gesellschaft. Die zukünftigen Fachpersonen Biodiversität verstehen Grünräume als Lebensräume. Sie gestalten und pflegen diese im Hinblick auf Biodiversität und Klimaresilienz. Sie ergreifen bedürfnisorientierte, biodiversitätsfördernde Massnahmen im Siedlungsraum, wodurch wertvolle Lebensräume geschaffen, vernetzt und erhalten werden. Dabei tragen sie zur nachhaltigen Entwicklung und Erhaltung der natürlichen Ressourcen bei. Sie berücksichtigen bei ihrer Tätigkeit stets die nutzenorientierten, funktionalen und ästhetischen Bedürfnisse in Privatgärten, im öffentlichen Grün oder in Gewerbeflächen. Sie begleiten, unterstützen und beraten Privatpersonen, Unternehmen und die öffentliche Hand bei der Umsetzung von Projekten zur bedürfnisorientierten Biodiversitätsförderung in verschiedenen Lebensräumen. Die Fachkompetenz dafür erwerben sie in den Pflicht- und Vertiefungsteilen des Lehrgangs. Ausschliesslich für diesen Lehrgang wurde im BZG das Vernetzungs- und Vertiefungsmodul «Green-Power-Days» (GPD) entwickelt. «Diese fünf Tage machen aus unseren Fachpersonen echte Fachpersönlichkeiten», erklärt Petra Hausch, verantwortlich für den Bereich Kommunikation im BZG. Zwei Tage befassen sich intensiv mit Kommunikation und Persönlichkeit. Wie lebe ich meine Kompetenz natürlich und authentisch vor? Wie gehe ich mit Sprache und Körpersprache um? Wie erkenne ich, welche Art von Kommunikation mein jeweiliges Gegenüber braucht? Zwei weitere Tage befassen sich ausführlich mit Grünbaubegleitung und Flächenmonitoring. Der fünfte Tag ist als Netzwerkanlass angelegt. Das BZG öffnet sein Netzwerk für die Teilnehmenden, die als Abschluss des Lehrgangs eine Präsentation durchführen. Der Einstieg in den Lehrgang ist jederzeit möglich, es gibt keine vorgegebene Reihenfolge und keinen festgelegten Zeitrahmen. Bereits absolvierte Module werden anerkannt, auch wenn sie an einem anderen Kursort stattgefunden haben. So ist eine absolut individuelle Planung möglich. Der Lehrgang steht allen Personen offen, die über fundiertes Vorwissen verfügen. Petra Hausch

Die Grüne Branche hat die Biodiversität im Fokus

Die Grüne Branche hat die Herausforderung schon lange angenommen, was aber häufig noch verkannt wird: Gärtnerinnen und Gärtner setzen sich stark für den Schutz, die Erhaltung und die Förderung unseres Lebensraums ein. So bietet der Gärtnermeisterverband des Kantons Zürich in seinem Bildungszentrum (BZG) in Pfäffikon Lehrgänge zu unterschiedlichsten Themen mit Bezug zur Biodiversität an. Darunter ist auch die Weiterbildung Gewässerwart/in, die seit 2014 in Zusammenarbeit mit der Stiftung Wirtschaft und Ökologie (SWO) durchgeführt wird. Das revidierte Gewässerschutzgesetz (in Kraft seit dem 1. Januar 2011) gilt als eine der wichtigsten Etappen im Gewässerschutz in der Schweiz und schafft die Grundlagen dafür, dass Fliessgewässer und Seeufer wieder naturnaher werden und als artenreiche Lebensräume ihren Beitrag zum Erhalt der Biodiversität leisten können. Die Kantone sind zur strategischen Planung und zur Umsetzung von Revitalisierungen verpflichtet, der Bund stellt finanzielle Unterstützung zur Verfügung, die Gemeinden fungieren je nach Projekt als Bauherrschaft, und hervorragend qualifizierte Unternehmen der Grünen Branche sorgen für die fachlich korrekte Umsetzung und die nachhaltige Pflege. Für sein immer grösser werdendes Angebot sowohl in der Grund- als auch in der Weiterbildung entschied das BZG im Jahr 2018, Gelände einer ganz in der Nähe liegenden, ehemaligen Baumschule zu pachten. Im Verlauf des Umnutzungsänderungsverfahrens forderte das AWEL des Kantons Zürich die Revitalisierung des durch das Areal fliessenden Loorenbachs. So entstand ein Win-Win-Projekt für alle Beteiligten: Kanton, Gemeinde Pfäffikon (ZH) und BZG. Das Gesamtprojekt wurde im vergangenen Jahr abgeschlossen und umfasste die Offenlegung eines rund 265 Meter langen Abschnitts. Dessen Eindolung wies eine ungenügende Abflusskapazität auf und befand sich in einem mangelhaften Zustand. Bei stärkeren Niederschlägen kam es immer wieder zu einem Rückstau auf die angrenzende Kantonsstrasse, was auf dem Areal der Baumschule zu Überschwemmungen führte. Die Revitalisierung war spannend und herausfordernd, galt es doch, ein vollständig neues Bachbett zu erstellen und damit gleichzeitig auch dafür zu sorgen, dass zukünftig anfallende Spitzenabflüsse bei Hochwasser abgeleitet werden können. Gleichzeitig war zu beachten, dass der Bach zwar kein Fischgewässer ist, in ihm aber wirbellose Tiere, Amphibien und Krebse leben, unter anderem der stark gefährdete Steinkrebs. Darauf wurde bei der Ausdolung Rücksicht genommen, zum Beispiel durch die Schaffung von Uferständen mit Unterständen, wo sich Krebse Höhlen graben können, ebenso wie durch die Pflanzung einer standorttypischen Vegetation. Zur Verhinderung einer übermässigen Sohlenerosion wurden 16 abgesetzte Schwellen verbaut. Das Ingenieurbüro Forster & Linsi AG, Pfäffikon, übernahm im Auftrag der Gemeinde die Planung und Gesamtprojektleitung. Für die fachtechnische Begleitung des Projekts sowie den Bereich Gestaltung und Ökologie war der Dozent des BZG, Lothar Schroeder (SWO), verantwortlich. Der Zuschlag für die Umsetzung der Bepflanzung ging an ein Gartenbauunternehmen mit Gewässerwartinnen und -warten, welche die Ausbildung im BZG absolviert hatten. Eine gute Referenz, findet der Geschäftsführer des BZG, Erich Affentranger: «Das Projekt zeigt einmal mehr, dass die Mitarbeitenden der Grünen Branche kompetente Partner sind. Und natürlich auch, dass unsere Weiterbildung anerkannt und qualitativ hochwertig ist.» Lothar Schroeder freut sich, dass der Loorenbach zukünftigen Lehrgängen als nachhaltiges Beispiel dient: «Der Loorenbach ist ein wertvolles Anschauungsobjekt für die Kursteilnehmenden, man sieht den Erfolg der Ausdolung. Bestimmte Pflegemassnahmen können im Rahmen des Kurses direkt vor Ort umgesetzt werden.» Und René Iten, Leiter des Bauamts der Gemeinde Pfäffikon, ist erfreut über das gute Ergebnis der Revitalisierung: «Die Gemeinde schätzt die künftige Partnerschaft mit dem BZG sehr. Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit im Bereich des ökologischen Gewässerunterhalts und hoffen, dass wir damit ein nachhaltiges Projekt schaffen durften.» Infos: Jardin Suisse, Gärtnermeisterverband des Kantons Petra Hausch

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